Ja, absolut. Dein Grundrecht auf Meinungsfreiheit (Art. 5 GG) gibst du nicht am Firmentor ab. Ein Aufruf, wählen zu gehen und demokratische Parteien zu unterstützen, gilt als Ausdruck deiner staatsbürgerlichen Verantwortung. Das ist rechtlich nicht nur erlaubt, sondern wird heute unter dem Begriff Corporate Political Responsibility (CPR) sogar von vielen Stakeholdern erwartet.
Ich wähle
Demokratie
Zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026:
Unternehmen und Organisationen zeigen Haltung – und rufen auf,
wählen zu gehen und demokratische Parteien zu stärken.
Warum wir das machen
Demokratie = Beteiligung
Wahlen verändern die Welt. Sie sind kein Ritual. Sie geben meiner Stimme Relevanz.
Haltung zeigt Wirkung
Unternehmen und Organisationen sind Teil von Gesellschaft, genießen Ansehen, geben Orientierung & Rückhalt.
Einfach mitmachen
Deine Botschaft – wenige Minuten Aufwand für dich – große Wirkung für die Gesellschaft.
Und so geht’s
01
Haltung zeigen
Ein*e Organisations- oder Unternehmensvertreter*in formuliert ein persönliches Statement pro Demokratie. Warum wählst du die Demokratie?
02
Statement teilen
Logo, Video/Foto und Statement hochladen, ins Unternehmen oder die Organisation hinein an alle Mitarbeitenden teilen – und ab dem 12. Februar in die Öffentlichkeit über die eigenen Kanäle posten, weiterverbreitet vom Netzwerk.
03
Andere aktivieren
Mit dem Hashtag #IchWähleDemokratie weitere Unternehmen, Organisationen und Menschen ermutigen, ebenfalls Haltung zu zeigen.
Wer Haltung zeigt
Ich wähle Demokratie
Sie ist kein Geschenk.
Sie ist eine Entscheidung – jeden Tag.
Sie lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen.
Deshalb schauen wir nicht zu.

Wir positionieren uns.
Und wir rufen dazu auf zu wählen – demokratische Parteien.
Aktuelle Aktionen
25.2.2025, 12-13:30 Uhr
Online Lunch and Learn
Wie lässt sich Demokratie im Unternehmensalltag und unseren Unternehmensstrukturen konkret stärken? In unserer Lunch-&-Learn-Session teilen Moritz Schlageter und ich Praxisbeispiele aus unseren Unternehmen – von einfachen, niedrigschwelligen Formaten bis hin zur Frage, wie Organisationen demokratisch gestaltet und strukturiert werden können.
Link für Videoaufruf: https://meet.google.com/kzo-gkys-reo
2. März
Kennenlern-Treffen für Interessierte
Wenn du und deine Organisation Interesse hast, das Netzwerk Unternehmen für Demokratie kennenzulernen, dann gibt es am 2. März um 17.15 Uhr bei Jobrad im Schaltwerk die Möglichkeit. Neben einem kleinen Impuls zu unserem Netzwerk und den Möglichkeiten, sich mit uns für die Stärkung der Demokratie zu engagieren, gibt es viel Möglichkeit zum Austausch an kleinen Tischen, einen kleinen Snack. Zur Anmeldung, schreib eine Mail an vorstand@unternehmen-fuer-demokratie.org. Direkt im Anschluss ab 18 h findet am gleichen Ort eine spannende Wahlveranstaltung statt: „Baden-Württemberg: Demokratie 2050“.
2.-8. März
Woche der Demokratie
In der Woche vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg werden in einer Vielzahl von Organisationen und Unternehmen Veranstaltungen und Workshops zum Thema “Demokratie in der Organsation / im Unternehmen leben” durchführen. Eine Anleitung für einen Beispielworkshop mit 60 Minuten Dauer findest du bald hier.
FAQ
Riskiere ich eine Haftung gegenüber meiner Firma?
Im Normalfall nicht. Solange du im Rahmen der sogenannten Business Judgment Rule handelst, bist du auf der sicheren Seite.
● Der Profi-Tipp: Verknüpfe deinen Aufruf mit dem Unternehmenswohl. Argumentiere, dass stabile demokratische Verhältnisse die Basis für fairen Wettbewerb, Fachkräftezuzug und wirtschaftlichen Erfolg sind.
● Rückendeckung: Wenn du ganz sichergehen willst, informiere deine Gesellschafter kurz vorab über deine Teilnahme an der Kampagne.
Was muss ich beim Posten auf LinkedIn & Co. beachten?
Dein Profil wird rechtlich meist als „geschäftsmäßig“ eingestuft. Deshalb gilt die Impressumspflicht.
● Quick Fix: Setze einen Link zu deinem Firmenimpressum in deinen Info-Bereich oder den Profil-Slogan.
● Transparenz: Wenn du tiefer inhaltlich Stellung beziehst, bist du „inhaltlich verantwortlich“ (§ 18 MStV). Das ist unkritisch, solange man dich als Ansprechpartner im Impressum findet.
Gefährde ich damit den Betriebsfrieden?
Nein. Ein Aufruf, wählen zu gehen oder sich für demokratische Grundwerte einzusetzen, ist keine unzulässige parteipolitische Agitation im Betrieb. Solange du keinen Druck auf deine Mitarbeitenden ausübst, eine bestimmte Partei zu wählen, wirkt ein solches Statement eher integrierend als spaltend.
Wo verläuft die „rote Linie“?
Vorsichtig solltest du nur werden, wenn es persönlich wird: Vermeide Beleidigungen oder Schmähkritik gegen Einzelpersonen.
Warum positionieren sich Unternehmen und Organisationen überhaupt?
Weil Demokratie kein Selbstläufer ist.
Unternehmen sind Teil der Gesellschaft, profitieren von Stabilität, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit – und tragen dafür auch Verantwortung.
Neutral zu bleiben, wenn Demokratie unter Druck steht, ist keine neutrale Haltung.
Warum Organisations- und Unternehmensvertreter*innen?
Weil Haltung wirkt.
Aussagen von Organisations- und Unternehmensvertreter*innen haben Gewicht – nach innen wie nach außen.
Sie geben Orientierung, schaffen Klarheit und zeigen: Dieses Unternehmen steht für demokratische Werte.
Was ist das konkrete Ziel der Kampagne?
Kurz gesagt:
- Menschen zur Wahl motivieren
- Demokratische Parteien stärken (ohne Parteipropaganda)
- Haltung sichtbar machen – glaubwürdig und aus der Mitte der Gesellschaft
Besteht die Gefahr, Kund*innen oder Mitarbeitende zu verlieren?
Haltung kann polarisieren. Schweigen aber auch.
Viele Menschen erwarten heute, dass Unternehmen Werte zeigen, besonders bei fundamentalen Fragen.
Die Kampagne ist positiv, sachlich und inklusiv – sie grenzt nicht aus, sondern lädt ein.
Wer steht hinter der Aktion?
#Ichwähledemokratie ist eine Initiative des Netzwerks “Unternehmen für Demokratie” – einem pro-demokratischen Unternehmens-Netzwerk in der Region Freiburg.
Mehr dazu findest du unter: unternehmen-fuer-demokratie.org/