Ich wähle

Demokratie

Zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026:

Unternehmen und Organisationen zeigen Haltung – und rufen auf,
wählen zu gehen und demokratische Parteien zu stärken.

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Ich wähle Demokratie

Zu unserem Manifest

Darf ich mich als GF überhaupt politisch äußern?

Ja, absolut. Dein Grundrecht auf Meinungsfreiheit (Art. 5 GG) gibst du nicht am Firmentor ab. Ein Aufruf, wählen zu gehen und demokratische Parteien zu unterstützen, gilt als Ausdruck deiner staatsbürgerlichen Verantwortung. Das ist rechtlich nicht nur erlaubt, sondern wird heute unter dem Begriff Corporate Political Responsibility (CPR) sogar von vielen Stakeholdern erwartet.

Riskiere ich eine Haftung gegenüber meiner Firma?

Im Normalfall nicht. Solange du im Rahmen der sogenannten Business Judgment Rule handelst, bist du auf der sicheren Seite.

Der Profi-Tipp: Verknüpfe deinen Aufruf mit dem Unternehmenswohl. Argumentiere, dass stabile demokratische Verhältnisse die Basis für fairen Wettbewerb, Fachkräftezuzug und wirtschaftlichen Erfolg sind.

Rückendeckung: Wenn du ganz sichergehen willst, informiere deine Gesellschafter kurz vorab über deine Teilnahme an der Kampagne.

Was muss ich beim Posten auf LinkedIn & Co. beachten?

Dein Profil wird rechtlich meist als „geschäftsmäßig“ eingestuft. Deshalb gilt die Impressumspflicht.

Quick Fix: Setze einen Link zu deinem Firmenimpressum in deinen Info-Bereich oder den Profil-Slogan.

Transparenz: Wenn du tiefer inhaltlich Stellung beziehst, bist du „inhaltlich verantwortlich“ (§ 18 MStV). Das ist unkritisch, solange man dich als Ansprechpartner im Impressum findet.

Gefährde ich damit den Betriebsfrieden?

Nein. Ein Aufruf, wählen zu gehen oder sich für demokratische Grundwerte einzusetzen, ist keine unzulässige parteipolitische Agitation im Betrieb. Solange du keinen Druck auf deine Mitarbeitenden ausübst, eine bestimmte Partei zu wählen, wirkt ein solches Statement eher integrierend als spaltend.

Wo verläuft die „rote Linie“?

Vorsichtig solltest du nur werden, wenn es persönlich wird: Vermeide Beleidigungen oder Schmähkritik gegen Einzelpersonen.

Warum positionieren sich Unternehmen und Organisationen überhaupt?

Weil Demokratie kein Selbstläufer ist.
Unternehmen sind Teil der Gesellschaft, profitieren von Stabilität, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit – und tragen dafür auch Verantwortung.
Neutral zu bleiben, wenn Demokratie unter Druck steht, ist keine neutrale Haltung.

Warum Organisations- und Unternehmensvertreter*innen?

Weil Haltung wirkt.
Aussagen von Organisations- und Unternehmensvertreter*innen haben Gewicht – nach innen wie nach außen.
Sie geben Orientierung, schaffen Klarheit und zeigen: Dieses Unternehmen steht für demokratische Werte.

Was ist das konkrete Ziel der Kampagne?

Kurz gesagt:

  • Menschen zur Wahl motivieren
  • Demokratische Parteien stärken (ohne Parteipropaganda)
  • Haltung sichtbar machen – glaubwürdig und aus der Mitte der Gesellschaft

Besteht die Gefahr, Kund*innen oder Mitarbeitende zu verlieren?

Haltung kann polarisieren. Schweigen aber auch.
Viele Menschen erwarten heute, dass Unternehmen Werte zeigen, besonders bei fundamentalen Fragen.
Die Kampagne ist positiv, sachlich und inklusiv – sie grenzt nicht aus, sondern lädt ein.

Wer steht hinter der Aktion?

#Ichwähledemokratie ist eine Initiative des Netzwerks “Unternehmen für Demokratie” – einem pro-demokratischen Unternehmens-Netzwerk in der Region Freiburg.
Mehr dazu findest du unter: unternehmen-fuer-demokratie.org/